Wie Apple gestern bekannt gab, erweitert das Unternehmen seine Mac-Familie um ein neues Modell: das MacBook Neo. Anders als die neuesten Erweiterungen der Mac-Reihe um das neue MacBook Air und MacBook Pro, richtet sich das MacBook Neo vor allem an preisbewusste Nutzer*innen sowie an alle, die erstmals einen Mac ausprobieren möchten. Mit 13-Zoll-Display, Aluminiumgehäuse und Apple-Chip soll das neue Modell typische Mac-Qualitäten zu einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis (699 Euro in Deutschland) bieten und adressiert damit eine ähnliche Zielgruppe wie mit dem neuen iPhone 17e. Doch was steckt im neuen Apple-Laptop? Welche Ausstattung bringt das MacBook Neo mit und für wen lohnt sich das Gerät?
Mit dem MacBook Neo verfolgt Apple ein klares Ziel: Der Hersteller möchte den Einstieg in seine Laptop-Welt einfacher und günstiger machen. Während Modelle wie das MacBook Air oder MacBook Pro vor allem an anspruchsvollere Nutzer*innen gerichtet sind (die über das nötige Kleingeld verfügen), positioniert sich das Neo bewusst darunter. Der Startpreis liegt in Deutschland bei 699 Euro. Damit ist das MacBook Neo aktuell das günstigste MacBook im Sortiment und soll vor allem Studierende, Schüler*innen sowie Alltagsnutzer*innen ansprechen. Wer hauptsächlich im Internet surft, Texte schreibt, Serien streamt oder einfache kreative Projekte umsetzt, bekommt damit einen vergleichsweise preiswerten Zugang zum Mac-Ökosystem. Der Vorverkauf ist bereits gestartet, in den Geschäften ist das Modell ab dem 11. März erhältlich.

Optisch bleibt Apple seiner bekannten Designsprache treu. Das MacBook Neo kommt mit einem schlanken Aluminiumgehäuse, das gleichzeitig stabil und leicht sein soll. Mit rund 1,2 Kilogramm Gewicht bleibt der Laptop angenehm mobil und lässt sich problemlos im Rucksack oder in der Tasche transportieren, was perfekt fürs mobile Arbeiten, auf dem Weg zur Uni, ins Büro oder ins Café ist.
Beim Look geht Apple allerdings neue Wege. Neben der klassischen Farbe Silber bringt der Hersteller drei weitere auffällige Varianten auf den Markt: Indigo, Rosa und Zitrus. Damit wirkt das MacBook Neo deutlich farbenfroher als viele andere Mac-Modelle und richtet sich sichtbar auch an eine jüngere Zielgruppe. Das minimalistische Design mit großem Trackpad und flacher Tastatur bleibt dabei typisch Apple. Wer schon einmal mit einem MacBook gearbeitet hat, wird sich sofort zurechtfinden, die neuen Farben jedoch bringen frischen Wind für erfahrenere Apple-User*innen.
Beim Bildschirm setzt Apple auf ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display. Die Auflösung von 2408 × 1506 Pixeln sorgt für eine scharfe Darstellung von Texten, Fotos und Videos. Besonders beim Lesen von Webseiten oder beim Arbeiten mit Dokumenten macht sich das bemerkbar. Auch bei der Helligkeit liefert das Display solide Werte. Bis zu 500 Nits sorgen dafür, dass Inhalte selbst in helleren Umgebungen gut sichtbar bleiben. Gleichzeitig unterstützt der Bildschirm eine sehr breite Farbdarstellung, sodass Bilder und Videos kräftig und natürlich wirken.
Für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Streaming oder Office-Arbeiten ist das Display damit mehr als ausreichend. Auch bei Foto-Bearbeitung oder kreativen Projekten bietet es genügend Qualität für viele Nutzer*innen.
Eine interessante Entscheidung betrifft den Prozessor. Im MacBook Neo arbeitet der A18 Pro Chip. Das ist ein Prozessor, der ursprünglich aus der iPhone-Reihe stammt. Damit setzt Apple bei diesem Modell erstmals auf einen Smartphone-Chip statt auf einen der bekannten M‑Prozessoren aus anderen Macs. Im Alltag dürfte das für die meisten Nutzer*innen jedoch kaum eine Rolle spielen. Der Chip ist leistungsfähig genug, um typische Aufgaben problemlos zu bewältigen. Dazu gehören etwa Web-Browsing mit vielen geöffneten Tabs, Streaming von Filmen und Serien oder einfache Bildbearbeitung.
Auch viele Apps profitieren von der integrierten KI-Leistung des Prozessors. Funktionen rund um intelligente Bildbearbeitung, automatische Organisation oder smarte Assistenzfunktionen laufen direkt auf dem Gerät. Unterstützt wird der Chip von 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim internen Speicher stehen Varianten mit 256 oder 512 Gigabyte SSD zur Auswahl.
Ein wichtiger Punkt bei mobilen Geräten ist die Akkulaufzeit. Hier verspricht Apple solide Werte. Das MacBook Neo soll mit einer Akkuladung bis zu 16 Stunden durchhalten. Für viele Nutzer*innen reicht das problemlos für einen kompletten Arbeitstag oder mehrere Vorlesungen hintereinander. Geladen wird das Gerät über USB‑C. Das macht es einfach, das gleiche Ladegerät auch für andere Geräte zu verwenden, etwa Tablets oder Smartphones.
Auch bei der weiteren Ausstattung orientiert sich das MacBook Neo an den bekannten MacBook-Standards. Für Videokonferenzen steht eine FaceTime-HD-Kamera mit 1080p-Auflösung bereit, die für deutlich bessere Bildqualität bei Videochats sorgen soll. Zusätzlich verbaut Apple mehrere Mikrofone sowie Stereo-Lautsprecher mit Unterstützung für räumlichen Klang. Das sorgt beim Streaming von Serien oder beim Musikhören für einen volleren Sound. Bedient wird der Laptop über das sogenannte Magic Keyboard und ein großes Multi-Touch-Trackpad. Gerade das Trackpad gilt bei MacBooks seit Jahren als eines der besten auf dem Markt und ermöglicht präzise Gestensteuerung.
Als Betriebssystem kommt selbstverständlich die aktuelle Version von macOS zum Einsatz. Dadurch stehen auch Funktionen zur Verfügung, die Apple-Geräte miteinander verbinden, wie die nahtlose Zusammenarbeit mit dem iPhone oder die Möglichkeit, Nachrichten und Anrufe direkt am Laptop zu beantworten.
Damit Apple den günstigen Einstiegspreis erreichen kann, müssen Käufer*innen allerdings auch einige Abstriche akzeptieren. Einige Premium-Features der teureren MacBook-Modelle fehlen beim Neo.
So verzichtet Apple zum Beispiel auf den magnetischen MagSafe-Ladeanschluss sowie auf Thunderbolt-Ports. Auch beim Arbeitsspeicher gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Für viele Alltagsnutzer*innen dürfte das allerdings kaum ins Gewicht fallen. Das MacBook Neo richtet sich schließlich bewusst an Menschen, die keinen Hochleistungs-Laptop benötigen, sondern ein zuverlässiges Gerät für alltägliche Aufgaben suchen.
Das MacBook Neo bringt frischen Wind in Apples Laptop-Portfolio. Der neue Laptop kombiniert typische Mac-Stärken wie hochwertiges Design, lange Akkulaufzeit und das macOS-Ökosystem mit einem deutlich niedrigeren Preis. Für Studierende, Schüler*innen oder Apple-Newbies könnte das Gerät deshalb besonders interessant sein. Wer dagegen maximale Leistung oder Profi-Features benötigt, wird weiterhin eher zu Modellen wie dem MacBook Air oder MacBook Pro greifen. Als günstiger Einstieg in die Mac-Welt könnte das MacBook Neo jedoch für viele Menschen genau die richtige Wahl sein.
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